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Pressemitteilung, 16.05.2024

HyLand Symposium bringt Regionen und Industrie zusammen

Am 15. Mai 2024 fand in Berlin das 3. HyLand Symposium statt. Unter dem Motto „HyLand meets Industry“ stand die Veranstaltung dieses Jahr ganz im Zeichen der Zusammenführung von HyLand-Regionen und Technologieanbietern. Im Fokus stand dabei das Verstehen der Bedarfe, Herausforderungen und Potentiale der Akteure in Bezug auf den Hochlauf der regionalen Wasserstoffwirtschaft.

Die Veranstaltung in den Design Offices am Humboldthafen war mit über 100 Vertretern der HyLand Regionen und Industrieakteuren der Wasserstoffbranche gut besucht. Das Ziel der Veranstaltung war es, den Projekten aus den HyLand-Wasserstoffregionen die Gelegenheit zu geben, ihre Bedürfnisse und Herausforderungen mit Industrievertretern zu erörtern und gleichzeitig das Verständnis von Potentialen und Möglichkeiten zu vermitteln. Die Agenda bot dafür den entsprechenden Rahmen und ermöglichte mit Erfolgsgeschichten, Workshops und einer Podiumsdiskussion eine offene und breite Diskussion.

Insbesondere die Workshops fanden großen Anklang bei den Besuchern. Diese umfassten die drei Themengebiete „Anschaffung und Betrieb von H2-Nutzfahrzeugen“, „Wasserstofftransport in der Praxis“ sowie „Perspektive lokaler netzdienlicher Elektrolyseanlagen“. Es wurde deutlich, welchen erheblichen Mehrwert Wasserstoff für die Energiewende bietet, indem er Stromnetze entlastet und den emissionsfreien Betrieb sowohl mobiler als auch stationärer Anwendungen ermöglicht. Trotz der positiven Erfahrungen bei der Projektentwicklung wiesen die Akteure auf noch bestehende Hürden hin, die es zu überwinden gilt.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion zum Thema „Transformation der Mobilität in den Regionen – Welche Rolle spielt Wasserstoff?“ Unter der Moderation von Kurt-Christoph von Knobelsdorff (NOW GmbH) diskutierten Dr. Stefanie Kesting (Neumann & Esser), André Steinau (GP Joule), Max Nastold (Kazenmaier Leasing) und Dr. Lars Peter Thiesen (Stellantis) über die aktuelle Situation und die Zukunft der Wasserstoffmobilität in Deutschland und Europa. Die Hersteller berichteten, dass sie derzeit ihre Produktionskapazitäten für Elektrolyseure, Verdichter, Brennstoffzellen und Fahrzeuge ausbauen. Ihr Engagement für emissionsfreie Technologien wurde besonders hervorgehoben. Für die erfolgreiche Umsetzung der Projekte sind jedoch stabile Rahmenbedingungen erforderlich, die das Vertrauen in die Technologie stärken. Dies ist entscheidend für die Finanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt, wo Deutschland im internationalen Wettbewerb steht. Einigkeit herrschte auch darüber, dass eine globale und anwendungsbezogene Perspektive in der aktuellen öffentlichen Debatte in Deutschland oft zu kurz kommt: Man müsse hierzulande davon wegkommen, Technologien gegeneinander auszuspielen.

Über HyLand
„HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ ist ein 2019 vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) ausgerufener Wettbewerb, der sich bereits in der zweiten Runde befindet. HyLand motiviert Akteure in allen Regionen Deutschlands Konzepte mit Wasserstoffbezug zu initiieren, zu planen und umzusetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die innovativsten und erfolgversprechendsten regionalen Konzepte zu identifizieren und zu fördern. In den ersten beiden Phasen des HyLand Programms wurden in den drei Kategorien „HyStarter“, „HyExperts“ und „HyPerformer“ bereits 53 Regionen beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gefördert und unterstützt. Viele Regionen haben Abschlussberichte und Machbarkeitsstudien vorgelegt und stehen vor der nächsten Entwicklungsstufe.

Ein Pressekit mit Bildern und Informationen zur Kommunikation finden Sie hier.

Download: Bilder der Veranstaltung

Download: Freigegebene Präsentationen

Bilder: Franz Josef, Berlin.

Kontakt
Michael Graß (NOW GmbH)
Manager Presse und Publikationen Kommunikation HyLand
michael.grass@now-gmbh.de

HyBayern – Grüne Wasserstoffmodellregion

Aufbau eines geschlossenen Kreislaufs aus grüner H2 Erzeugung, -verteilung und -nutzung
Landkreis Landshut, Ebersberg, München
Projektvolumen
42 Mio. Euro
Laufzeit
2020-2025
Durch die Nutzung des grünen Wasserstoffs als Kraftstoff für den Betrieb von 35 neuen Brennstoff­zellen- Bussen, 30 Pkw, Flurförder­zeugen und dem geplanten Wasserstoff-Technologie-Anwender­zentrum werden jährlich bis zu 4.500 Tonnen CO2 Tonnen CO2 eingespart.