HyExperts I: Region Emscher-Lippe

Kreis Recklinghausen, Stadt Bottrop, Stadt Gelsenkirchen

Ziel: Gesamtkonzept zum Einsatz von H2 in Mobilität und Logistik

Projektvolumen: 300.000 EUR

Laufzeit: 09/20 bis 08/21

Projektbeschreibung

Wasserstoffmobilität für die Region Emscher-Lippe

Im Rahmen von HyExperts entwickelt die Region ein integriertes Gesamtkonzept zum Einsatz von Wasserstoff in Mobilität und Logistik. Die Region ist Pionierin in der Wasserstoffproduktion und –verarbeitung. Sie beheimatet ein themenspezifisches Technologiezentrum (h2herten) und bietet mit verschiedenen Leuchtturm-Projekten entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette ein ideales Umfeld, um auch die Anwendung der Wasserstofftechnologie entscheidend voranzubringen. Auf Grundlage dieser Kompetenzen und unter Beteiligung des einmaligen Akteursgefüges vor Ort sollen zeitnah Lösungen für eine flächendeckende und breitenwirksame Nutzung der Wasserstoffmobilität erarbeitet werden. 

Die Region will mit diesem Ansatz einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort leisten und zugleich neue Impulse zur Entwicklung klimafreundlicher Verkehrskonzepte in Ballungsräumen mit ländlichen (Teil-)Räumen geben. In den verschiedenen Nutzungsbereichen von Mobilität und Logistik entsteht damit eine Blaupause für den Übergang vom grauen zum grünen Wasserstoff und vom Diesel zur Brennstoffzelle.

Der Prozess ist für weitere Beteiligung aus der Region offen. Ergebnisse werden im Spätsommer 2021 erwartet und in Form eines Handlungsleitfadens vorgelegt.

Projektansprechpartner
Dr. Uta Willim
Kreisverwaltung Recklinghausen
u.willim@kreis-re.de

Dr. Hanno Butsch
Projektleitung
BBH Consulting
hanno.butsch@bbh-beratung.de

HyBayern – Grüne Wasserstoffmodellregion

Aufbau eines geschlossenen Kreislaufs aus grüner H2 Erzeugung, -verteilung und -nutzung
Landkreis Landshut, Ebersberg, München
Projektvolumen
42 Mio. Euro
Laufzeit
2020-2025
Durch die Nutzung des grünen Wasserstoffs als Kraftstoff für den Betrieb von 35 neuen Brennstoff­zellen- Bussen, 30 Pkw, Flurförder­zeugen und dem geplanten Wasserstoff-Technologie-Anwender­zentrum werden jährlich bis zu 4.500 Tonnen CO2 Tonnen CO2 eingespart.
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