HyExperts II: Stadt Hagen

Über die Region

Die Stadt Hagen mit ihren rund 195.000 Einwohnern gilt als Scharnier zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Aufgrund der besonderen geografischen Lage und der hohen Dichte an energieintensiven stahlverarbeitenden Betrieben und Logistikbetrieben bietet Hagen sehr gute Bedingungen für den Aufbruch in das Wasserstoffzeitalter. Mit leistungsstarken Anschlüssen an das Strom- und Erdgasnetz und angebunden an zwei Hauptverkehrsachsen (A1 und A45) bietet insbesondere der Standort Hagen-Kabel beste Voraussetzungen, zum Nukleus einer lokalen Wasserstoffwirtschaft zu werden und Infrastrukturen zur Verteilung und Speicherung von Wasserstoff aufzubauen. Zudem ermöglicht die Verwertung biogener Anteile von Reststoffen in innerstädtischen Kraftwerken unter zusätzlicher Nutzung erneuerbaren Stroms zur Wasserstoffproduktion eine hohe regionale Wertschöpfung mit großem Multiplikatorpotenzial.

Wasserstoff-Mission der Region

Im Rahmen des Hagener HyExpert-Projektes sollen diverse Leitfragen und Projektideen in unterschiedlichen Sektoren untersucht werden, z.B.: 

  • Welche Potenziale für eine Wasserstofferzeugung gibt es in Hagen?
  • Welche Infrastruktur soll in Hagen aufgebaut werden und wie wird Hagen mit dem „Rest der Wasserstoffwelt“ vernetzt?
  • Wie kann man den Umstieg von Fernlastverkehr, ÖPNV und Schienenfahrzeugen auf Brennstoffzellenfahrzeuge vorbereiten?
  • Wie kann Wasserstoff in der Hagener Industrie eingesetzt werden?
  • Welche Bedeutung hat Wasserstoff für Zukunftsfähigkeit und Arbeitsplätze in der Hagener Industrie?
  • Welche Wertschöpfungspotenziale bietet die Wasserstoffwirtschaft den Hagener Unternehmen?
  • Wo und wie kann man die Wärmeversorgung in Hagen dekarbonisieren?
Die HyExperts-Akteure

Stadt Hagen • ENERVIE Südwestfalen Energie und Wasser AG • HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG GmbH

Projektansprechpartner

Thomas Köhler
Stadt Hagen, Umweltamtsleiter
thomas.koelher@stadt-hagen.de
+49 2331 207-3523

© Stadt Hagen/Michael Kaub

HyBayern – Grüne Wasserstoffmodellregion

Aufbau eines geschlossenen Kreislaufs aus grüner H2 Erzeugung, -verteilung und -nutzung
Landkreis Landshut, Ebersberg, München
Projektvolumen
42 Mio. Euro
Laufzeit
2020-2025
Durch die Nutzung des grünen Wasserstoffs als Kraftstoff für den Betrieb von 35 neuen Brennstoff­zellen- Bussen, 30 Pkw, Flurförder­zeugen und dem geplanten Wasserstoff-Technologie-Anwender­zentrum werden jährlich bis zu 4.500 Tonnen CO2 Tonnen CO2 eingespart.

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